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ÜBER MICH
Es ist lange her, da gab mein Vater mir folgende Weisheit mit auf den Lebensweg:
“Du lernst fürs Leben! Egal, was es auch immer ist – irgendwann kannst du es gebrauchen.“
Vor meiner Ausbildung zur Landwirtschaftlich-technischen Assistentin für
Kleintierzucht an der Bundesforschungsanstalt in Celle nutzte ich die Möglichkeit,
ein Praktikum auf einer Rinderbesamungsstation zu machen.
Leider war der Beruf des „Besamungstechniker“ zu der damaligen Zeit eine reine
Männerdomäne - und damit kein Lehrberuf für mich.
Als technische Assistentin arbeitete ich zuerst an der Medizinischen Hochschule
Hannover in der Transplantationsforschung, später am Max-Planck-Institut in Tübingen
in der Krebsforschung.
Inzwischen verheiratet, konnte ich neben der Erziehung unserer zwei Kinder
(mittlerweile „groß“ und zum Studium außer Haus) stundenweise in einer großen
Tierklinik in Reutlingen als semisterile Assistentin im OP arbeiten.
Es folgte die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin, wobei mich besonders
die Anatomie und die Komplexität der Endokrinologie faszinierten und beeindruckten.
Lebensläufe zu begreifen und zu verstehen ist spannend!
Seitdem ein Nova-Scotia-Duck-Tolling-Retriever nach dem anderen unser Leben
bereichert , - fünf(!) leben zur Zeit in unserem Haushalt -, wir von Zeit zu Zeit
eine gezielte Verpaarung vornehmen und als Folge Welpen haben, verstehe ich,
was mein Vater damals meinte.
Wurfplanung, Aufzucht, Ernährung, Hege und Pflege, würdevoller Umgang mit dem Tod,
Hygiene, Wundversorgung, selbst künstliche Besamung für unseren sechsten Wurf,
die Ausbildung und das Training der Hunde, der Umgang mit Menschen….
Im Rückblick auf meine Lebensstationen wird klar:
„Du lernst fürs Leben!“
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